Insel Pag

Frühlingsgefühle der Vogelwelt

Nach der kalten Norwegenreise gings jetzt in wärmere Gefilde, nach Kroatien. Ich war sehr auf die Vogelwelt zu der frühen Jahreszeit gespannt. Doch die ersten 2 Tage war nicht viel davon zusehen, aufgrund der Bora, die relativ stark war. Viele Vögel suchten erstmal Schutz und waren versteckt.

Doch das Wetter wurde besser und man entdeckte immer mehr interessante Vogelarten. Ornithologisch war es richtig gut. Scharen von Spieß-Löffel -Knäck und Pfeifenten, über verschiede Reiher und Limikolen Arten, waren zahlreich an den Gewässern vertreten. Früh und abends hörte man überall die Rufe der Steinhühner und der Ziegenmelker zog seine Kreise. Ein Besonderes Schauspiel bot sich bei den balzenden Wiesenweihen, die sich zahlreich in einem Gebiet aufhielten.

 

Haubentaucher

ein Schauspiel der besonderen Art

 

Schon länger suchte ich nach einer guten Stelle um das Schauspiel der Haubentaucher im Frühjahr fotografieren zu können. Ein guter Kollege ermöglichte es dieses Jahr in unmittelbarer Nähe.

 

Dovrefjell

Ein Abenteuer ins Ungewisse

 

Nachdem die geplante Reise letztes Jahr nach mehreren Tagen leider scheiterte, wagten wir es dieses Jahr auf ein Neues. Mit besseren Hintergrundinfos und einer angenehmeren Anreise nach Norwegen waren wir guter Dinge. Nur das Wetter bereitete uns etwas Kopfzerbrechen. Im Februar scheinte schon der Frühling Einzug zu halten und wir wollten die Reise schon in den November verschieben.  Doch kurz bevor die Entscheidung endgültig gefallen war, änderte sich das Wetter und die Aussicht auf Schnee stimmte uns guter Dinge.

Wir traten die Reise an und hofften auf das Beste. Nach 2 Tagen kamen wir an und waren schon nach Oslo von dem vielen Schnee sichtlich überrascht und glücklich. Und es sollte die nächsten Tage noch weit mehr Schnee kommen, was uns letztlich etwas zum Verhängnis wurde.
In der Unterkunft angekommen begannen wir gleich die Gegend zu erkunden und uns ein Bild von den Begebenheiten zu machen.  Von der E6 aus erblickte mein Bruder Andre weit weit im Fjell einige winzige schwarze Punkte, endlich Moschusochsen.  Es wurde aber noch besser als wir einen großen Bullen oberhalb der Straße für kurze Zeit auf einem Hügel erblickten. Bevor wir aber am nächsten Tag beschlossen nach dem Bullen zu schauen, fuhren wir zu den Polarfüchsen um zu sehen ob sich uns endlich nach 3 Jahren eine Chance bot. Doch leider mussten wir aufgrund vereister Straßen und einem heftigen Schneesturm abbrechen. 

 

 

Nun starteten wir die nächsten Tagen zunächst in Tagestouren zu den zuvor erblickten Ochsen und stießen auf eine Gruppe von vier Exemplare. Das Wetter war stürmisch und starker Schneefall erschwerte zeitweiße die fotografische Situation. Doch auf das hatten wir ja gehofft.

 

 

Laut Wetterbericht standen ein paar sonnige Tage an und wir beschlossen jetzt mit Pulka, Sack und Pack ins Fjell aufzubrechen, in der Hoffnung auf weitere Ochsen zu stoßen.  Nach 6 Stunden Marsch erblickten wir eine Gruppe weit auf einem Berg oben und beschlossen weiter unten unser Lager für die nächsten Tage aufzubauen.

 

 

Die klaren Nächte und Tage brachten uns Temperaturen bis -20 Grad und beschränkten unsere Ausflüge auf früh morgens und spät abends. Für großartige Lichtstimmungen optimal. Als aber durch die extreme Kälte uns unser Topf zum Kochen und Wasser aufbereiten, nicht stand hielt, beschlossen wir nach 3 Tagen wieder das Fjell zu verlassen. Aber diesmal mit einigen guten Bilder im Kasten.

 

 

Wir hatten noch 1.5 Tage bis zur Abreise und wir beschlossen unser Glück nochmal bei den Polarfüchsen zu versuchen. Dieses Mal mit Erfolg, endlich! Doch die Freude wehrte nicht lange. die Reise schien ein katastrophales Ende zu nehmen, als wir mit unserem Auto ab von der Straße und in 1m hohen Schnee versackten. Keine Chance mehr ohne Hilfe hier rauszukommen. Glücklicherweise waren abends noch 2 italienischen Fotografen unterwegs die uns netterweise 50km in unsere Unterkunft brachten. Eine Schlaflose Nacht aufgrund einsetzenden und anhaltenden Schneefalls lies die Hoffnung schwinden, das Auto rechtzeitig zu bergen. Doch Sonntag in aller früh versuchten wir jemanden zu finden der uns helfen konnte, zunächst mit Erfolg. Wir trafen uns mit dem Bergungsfahrzug und hofften das wir noch hoch in die Berge kamen. 30Cm Neuschnee erschwerten die Bergung extrem und nachdem das Fahrzeug ebenfalls im Schnee zu versinken schien nahm zum Glück das alles ein gutes Enden und wir bekamen unser Fahrzeug wieder frei.

 

Ende gut alles gut wie es so schön immer heißt!

 

 

 

Winter

Leben im Schnee

Tauglbach

farbenprächtige Strukturen im kristallklaren Wasser

 

Der Tauglbach im Salzburger Land ist immer ein Besuch wert. Vom Wasserstand abhängig bringt der Bach die unterschiedlichsten Strukturen und Farben zum Vorschein. Nach diesem heißen Sommer war der stand des Wassers sehr niedrig und die Föhnstürme dieses Jahr hatten abschnittsweise verehrende Spuren im Bach hinterlassen. Doch manche Stellen waren dadurch ohne große Probleme und Bemühungen zu erreichen.

Gran Paradiso

goldener Herbst im Valsavaranche 

 

Wie auch im letzten Jahr plante ich eine Woche ins Gran Paradiso im Herbst, jedoch 1 Woche früher um die volle Färbung der Lerchen zu erleben. Die Farben waren optimal, doch es gab ein Problem, wieder viel zu warm für die Jahreszeit. Schnell wurde mir klar dass es schwierig wird die Tiere, die sich schon auf die kältere Jahreszeit einstellten, zu finden. Leider ohne großen Erfolg. Kaum einen Steinbock oder Fuchs war weit und breit auszumachen. Auch die Gämsen waren noch in keiner Brunftstimmung. So hatte ich mehr Zeit um mich einigen schönen Impressionen im Tal zu widmen.

2 Tage nach der Abreise kam dann der Wintereinbruch. Leider zu spät.

 

Wien und Umland

Stare zu Tausenden 

 

Im Sommer ging es mit Sack und Pack mit der Familie Richtung Wien und Burgenland. Wie auch das Jahr über war es überdurchschnittlich heiß und dies machte sich auch in der Tierwelt bemerkbar. Laken und Gewässer waren so gut wie komplett ausgetrocknet, dementsprechend zogen sich die Vögel an größere Wasserflächen zurück.

In Wien jedoch freuten wir uns über zahlreiche Hamster im Vergleich zu letztem Jahr. Allein meine kleine zählte über 20 Tiere an einem Abend.  Auch die Stare waren hier in größeren Schwärmen anzutreffen.

Ungarn

mitten unter fliegenden Juwelen

 

Relativ spontan und nur mit dem Auto war ich einige Tage an der Österreichisch-Ungarischen Grenze unterwegs um das Treiben der Bienenfresser zu beobachten. Zeitweise war es untertags unerträglich heiß im Tarnzelt und deswegen beschränkten sich die fotografischen Stunden eher auf früh morgens und abends. Ach an den natürlich genutzten Ansitzen der Bienenfresser zu fotografieren erforderte einige Male den Umbau des Tarnzelts, dass meist nachts oder in den frühen Morgenstunden stattfand.  

Der Waldkauz

Eulennachwuchs 2018 in München

 

Dieses Jahr hatten wir das Glück das gleich 2 Waldkauzpärchen in einem bekannten Stadtpark Münchens, Nachwuchs hatten. Insgesamt waren es ca. 8 junge Eulen die erfolgreich aufgezogen wurden.  Von ein paar wenigen konnten wir sogar abends den Ausflug aus der Bruthöhle beobachten.  Wie jedes Jahr sprach sich das Ereignis schnell herum und es waren einige alte und auch neue Gesichter vor Ort um gemeinsam zu fotografieren.

 

Gran Paradiso

Wenn Mr. Reinecke nachts zu Besuch kommt

UNESCO Welterbe

Der Neusiedler See im Burgenland

 

Nach einigen Jahren verbrachten wir wieder einmal ein paar Tage mit der Familie  im schönen Burgenland. Schon als kleiner Junger und damals noch auf Dia, fotografierte ich hier in der Gegend sehr gern. Obwohl sich im Laufe 2 Jahrzehnte einiges verändert hat kommt es immer wieder zu neuen Begegnungen hier im Seewinkel, wie die Nachtreiher Kolonie am Seebad.

Auch dieses Jahr hatte ich nicht mit einer derart großen Vielfalt im August gerechnet. Trotz großer Hitze und jeden Tag strahlender Sonnenschein begrenzten sich wieder mal  die fotografischen Momente auf die frühen Morgen und späten Abendstunden. Ein wahres Spektakel war es den neuerdings im Burgenland vertretenen Rotfußfalken bei der Jagd am Warmsee zu beobachten und zu fotografierten

Auch durfte der Besuch in Wien nicht fehlen. Durch eine Autopanne bei der Anreise musste ich 2-mal in die Hauptstadt von Österreich. Ein Glück das die Werkstatt gleich in der Nähe der Feldhamster lag. Allerdings musste ich auch leider feststellen dass sich die Population der kleinen Nager  stark im Rückgang befindet. Gerade mal 3 Exemplare kamen mir zu Gesicht.

Slovenien

im Land des größten europäischen Landraubtieres

 

Mein Bruder Andre und Ich hatten die Möglichkeit einige Tage mit Miha Mlakar, in Slovenien wie in Kroatien, zu verbringen und Ihn bei der Arbeit mit den Braunbären zu begleiten.

Die Chance ein für Fotografen noch nicht zugänglichen Fotoansitz in Kroatien hat uns gezeigt wie schwierig es sein kann diese scheuen Raubtiere vor die Kamera zu bekommen. Und natürlich welcher Aufwand und Arbeit dahinter steckt.

 

wenn Interesse an einem solch besonderen Fotoerlebniss besteht kann sich gerne bei meinen Bruder foto-ah@web.de

oder bei mir für mehr Informationen und Details melden.

 

Pag

auf der Mauer auf der Lauer

 

Nach einer schlaflosen Nacht und einigen Kilometer hinter uns erreichten wir früh morgens , für einen paar stündigen Aufenthalt, die Insel Krk. Angekommen und dann gleich mal ins Meer und das neue Unterwassergehäuse zu testen, was anfangs ein sehr gewöhnungsbedurftiges Gefühl war.

Gegen Mittag ging es dann weiter auf die Insel Pag wo mir schon einige Locations vom letzten Besuch bekannt waren. Die Ferienwohnung lag optimal und nur wenige Minuten von den Steinkäuzen entfernt.  dieses Jahr hatte ich das Glück 4 flügge Jungvögel anzutreffen, die sich in dem Areal einer verlassenen Schäferhütte aufhielten.

Fotografisch war es jedoch leider  schwierig da die Sonne schon sehr früh aufging und es fast jeden Tag ein wolkenloser Sonnenauf wie untergang war. Deswegen beschränkten sich die Fotoausflügen weit Gehens auf die frühen bzw. späten Stunden des Tages. Untertags verbrachten wir meistens an den schönen Stränden wo ich mich der  Unterwasserfotografie widmete und Erfahrungen sammeln konnte. Doch die Hitze war manchmal so unerträglich das wir unter Tags in der Wohnung bleiben  mussten und erst gegen Nachmittag oder Abend die Zimmer verließen.

hungrige Schreihälse

<< Neues Textfeld >>

Teichhuhn Familie

Neben der Straße an einem kleinen Teich haben es sich die Teichhühner gemütlich gemacht und eine Familie gegründet.  Aktuell jedoch ist die Familie kleiner geworden denn 4 von 6 Küken sind dem Starkregen vergangene Woche zum Opfer gefallen.

Verborgen im Schilf

zwischen den Blauen und Purpurnen

Walliser Alpen

Eure Majestät lässt grüßen

Ein weiteres mal zog es mein Bruder und mich zu den größten Greifvögeln in die Schweizer Alpen, den Bartgeiern.

 

Nach anfänglichen Schwierigkeiten wie starkem Wind und dichten Nebel, waren wir schon kurz davor den Kurztripp abzubrechen und wann anders wieder zu kommen.

Am 3ten und letzten Tag war das Wetter jedoch perfekt und der Geier flog einige Male und zog seine Kreise in der Thermik.

Ein wahrlich majestätischer Anblick.

Istrien

Insel der Reptilien

Dieses Jahr im Juni war ich noch für ein paar Tage in Kroatien um nach der Hornotter zu suchen.  Nach einigen Gesprächen mit Einheimischen vor Ort und aufsuchen einiger vielversprechenden Gebiete fand ich ein Exemplar in der Nähe einer so genannten „Geisterstadt“  bei Pazin.

Obwohl ich schön öfters mit giftigen Schlangen zu tun hatte, war der Respekt vor dieser schönen Schlange enorm groß. Nicht nur Schlangen, unter anderem auch ein Scheltopusik, sondern auch Schildkröten und einige Spinnenarten waren zahlreich in der Vegetation vertreten.  Hingegen anderen Teilen Kroatiens ist es auf der Halbinsel sehr dicht bewachsen, was den Vorteil hat das es im Sommer nicht all zu heiß wird.

Skandinaviens Indian Summer

Mal wieder zog es  mein Bruder Andre und mich  in den hohen Norden aber dieses mal um die überwältigende Herbstfärbung zu erleben.

Bevor es jedoch nach Schweden und Norwegen ging machten wir 2 Tage lang einen Zwischenstopp in Dänemark um die Hirschbrunft zu fotografieren. Leider waren die Temperaturen für die Jahreszeit viel zu warm und die Hirsche hatten Schwierigkeiten in Fahrt zu kommen. Doch der erste Morgen hüllte die Landschaft in Nebel und das Rotwild begann früh morgens vor Sonnenaufgang mit der Brunft.

Am nächsten Tag ging die Fahrt weiter nach Schweden weil dort der Herbst weiter voran geschritten war als in Norwegen. Den ganzen Tag und die halbe Nacht waren wir unterwegs bis wir schließlich in Idre ankamen.  Dichter Nebel hüllte das Fjell  und es war unmöglich etwas über 20Meter zu erkennen. So beschlossen wir weiter runter zu fahren und mal nach den Unglückshäher zu schauen. Diese waren auch zur unsere Freude da, aber kaum zu fotografieren weil sich der Nebel auch hier erbittlich festgesetzt hat. Gegen Abend verzog er sich dann endlich und die Sonne kam zum Vorschein. Die nächsten Tage waren von Sonne und Wärme geprägt. Nach 3 Tagen und leider keinen Renntieren beschlossen wir weiter nach Norwegen zu fahren und hofften darauf dass die Herbstfärbung mittlerweile begonnen hat.

Hingegen aller Erwartungen hatten wir ein durschnittliches schönes Wetter mit wenig Regen und eine tolle Färbung, was natürlich einiges erleichterte.

Angekommen am Dovrefjell machten wir uns von der E6 aus mit dem Fernglas auf die Suche nach den Moschusochsen, die sich zu unserem Erstaunen relativ nah ,zu dieser Jahreszeit, am Fjell aufhielten.  Auch beim erstmaligen aufeinander Treffen mit den Moschusochsen stellten wir fest das die Brunft der Tiere noch im vollen Gange war, auch total untypisch für diese Jahreszeit. Es machte riesig Spaß dieses Verhalten hautnah miterleben zu können.

Gegen Ende unseres Skandinavienstripps konzentrierten wir uns noch auf die Elche in der Nähe vom Dovrefjäl. Jeden Morgen waren sie zu sehen, jedoch ein kapitaler Bulle blieb leider aus. Aber eine Sperbereule war direkt neben der Straße zu beobachten.

Insgesamt war es wieder eine tolle Reise mit einigen beeindruckenden Erlebnissen.

Hohe Tauern

Unterwegs zwischen Gletscher

 

Es waren wieder ein paar schöne Tage in den Hohen Tauern mit ein paar tollen Eindrücken. Freitags in der Früh angekommen ruhten wir uns erstmal aus denn es war einfach zu heiß um sich in irgendeiner Weise körperlich zu betätigen. Gegen Nachmittag dann beschlossen wir uns ein bisschen weiter oben im Gebirge umzusehen. Bei 30 Grad im Schatten und Gepäck + Fotoausrüstung war es etwas schleppend den Berg hoch.  Nach 3 Stunden und knapp unter 3000 Meter sahen wir dann in weiter Ferne die ersten Steinböcke über ein Schneefeld wandern.  Wir warteten bis sie in unsere Richtung zogen und eine halbe Stunde später waren wir mitten im Rudel von ca. 20 Böcken.  Interessant war auch das wir einen Bock hatten der ein sogenanntes „Teufelshorn“ besitzt. Hier neigt sich das rechte Horn abnormal zur Seite. Ursache dafür, so vermutet  man, das  eine noch nicht ganz entschlüsselte „Mischkombination“ von verschieden Bakterienarten, welche über eine kleine Öffnung ins Horn eindringen und beginnen den Stirnzapfen aufzulösen, schuld daran ist. Die letzten Jahre tritt dies verstärkt im Grenzgebiet Schweiz/Tirol und auch in den Hohen Tauern auf. Wie mir ein befreundeter Mitarbeiter der Nationalparkbehörde erklärte, ist das „Teufelshorn“ jetzt  in dem Stadium, wo die Stabilität  rasch abnehmen wird. Nach einigen guten Fotos kehrten wir dann Spät am Abend zurück zu unserem Schlafplatz.

Am nächsten Morgen war das Wetter zum Glück etwas wechselhafter und nicht mehr so heiß. So konnten wir uns ein wenig noch mit den Murmeltieren beschäftigen bevor es gegen Mittag wieder hoch zu den Steinböcken ging. Beim Aufstieg bemerkten wir  das langsam das Wetter umschlägt und ein Gewitter aufzog.  Steinböcke endeckten wir zwar, aber sie waren in einem Geröllfeld wo man nur schwer hinkommen konnte.  So beschlossen wir erstmal das Edelweiß in mitten der Gletscherfelsen zu fotografieren. Wir fotografierten bis auf einmal das Gewitter direkt über uns war und uns mit Regen, Nebel und Hagel bescherte. Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse traten wir den Abstieg an und suchten wegen des starken Nebels Schutz in einem kleinen Unterstand. Während wir dort auf eine Wetterbesserung warteten leistete uns eine ältere Dame Gesellschaft die auf dem Weg nach oben war. Wir rieten der netten Dame ab weiter zu laufen weil das Wetter aktuell nicht besser wurde und nach ca. 200m der Weg aufhörte und man über die Gletscherfelsen weiter musste. Sie blieb eine Weile bei uns und gemeinsam schauten wir einer Schneemaus zu die neben dem Unterstand ihre Höhlen hatte. Die Dame war übrigens Mitte 70 und bestieg die letzten Jahre 4 3000er allein. Wirklich Hut ab.  Sie beschloss dann dennoch weiterzulaufen und glücklicherweise besserte sich das Wetter wieder nach ca.30 Minuten.  Wir gingen dann weiter den Weg hinunter und sahen auf einmal das Rudel Steinböcke direkt neben dem Weg stehen. Welch Glück auch das diesmal der alte Bock mit dem abgebrochenen Horn dabei war, was höchstwahrscheinlich die Folge eines Steinschlags oder Absturzes  war und diesen glücklicherweise überlebte. Es muss in jeden Fall etwas gewesen sein, was eine enorme Eigenrotation hatte, ansonsten bricht das Horn eigentlich immer an der Schädeldecke da hier die Kräfte am stärksten wirken. Hier müssen die einwirkenden Kräfte  so enorm gewesen sein  da ja mit dem Stirnzapfen ein etwa 6cm starker Knochen unterhalb der Horntüte fast gerade abgerissen ist. Dieser Bock wurde erstmals im Dezember 2013 entdeckt, so lt. meines Bekannten von der Nationalparkbehörde.  Müde und mit einigen guten Aufnahmen gings dann wieder zurück in unser Schlaflager. Sonntag früh traten wir dann  die Heimreise an aufgrund des wirklich schönen und heißen Wetters.

Kroatien

Steinkäuze auf Pag

Dieses Jahr entschlossen wir uns in den Süden zu fahren um dort etwas die Mediterrane Tier und Insektenwelt zu erkunden.

Das erste Reiseziel führte uns auf die Insel Kirk wo wir 2 Tage und eine Nacht im Zelt verbrachten. Die Fahrt war relativ anstrengend wegen Unwetter und so gingen wir den ersten Tag etwas ruhiger an und suchten uns erstmal ein Plätzchen wo wir uns ausruhten und die Unterwasserwelt erkunden konnten.

Am nächsten Tag ging es weiter auf die  Insel ( Pag ) wo wir eine Wohnung für 10 Tage hatten. Die Fahrt an der Küste entlang war sehr schön aber auch zogen sich die ca.200 km extrem in die Länge, woran auch etwas der wirklich starke Wind schuld war. Nachmittags angekommen machten wir uns erstmal mit der Gegend und der Lage vertraut. Genügend Strände und stellen zum Baden, nahe Gelegenheiten zum Einkaufen und eine freundliche Umgebung. Alles in allem machte es einen guten Eindruck. Abends nach dem Essen ging es dann erstmal in die Steppe zum Velo Plato um zu schauen was sich dort alles tummelt. Doch es war irgendwie ernüchternd, nur Möwen, Krähen und Turmfalken. Naja dachten wir uns, ist ja schließlich der erste Abend auf Pag. Doch irgendwie besserte sich die Lage nicht die nächsten Tage  und durch den Wind wie den strahlenden Sonnenschein blieben die ersten Fotomotive leider aus. Auch kein einziger Steinkauz war zu sehen oder zu hören. Doch nach ein paar Tagen  besserte sich die Situation etwas und der Wind wurde zeitweise schwächer, sodass auch die Makrofotografie möglich war.

Auf dem Programm standen auch die Plitivcer Seen, wirklich ein Muss wenn man in der Gegend ist. Doch hierfür brauchten wir einen bedeckten Himmel um einigermaßen dort fotografieren zu können. Der Dienstag war perfekt dafür und die Vorhersage stimmte zu 100 Prozent. Der einzige Nachteil waren die vielen vielen Menschen die das Fotografieren auf den Holzstegen manchmal echt zur Geduldsprobe machte. Aber die meisten waren sehr verständnisvoll und nahmen darauf Rücksicht wenn jemand fotografierte. Es war ein toller Tag mit beindruckenden Sehenswürdigkeiten.

 

Durch einen Zufall und eine andere Straße welche wir fuhren um einen Ort zum Baden zu suchen endeckten wir am Stadtrand unserer Stadt den ersten Steinkauz. Es war ein Areal mit einigen kleinen Schäferhütten und eingezäunten Bereichen für die Schafe. Ich konnte endlich die ersten Aufnahmen des kleinen Kauzes machen und war mehr als zufrieden Ihn endlich gefunden zu haben. Die nächsten Tage verbrachte ich dort jede Früh und jeden Abend und zu meiner Freude entdeckte ich jeden Tag einen weiteren Kauz in dem Gebiet. Interessant war auch ein Kauz der nur ein Auge hatte aber man es ihm kaum anmerkte außer das er einen näher an sich heranließ wie die anderen Käuze.

Schweizer Alpen

Ende März gings das erste mal in die Schweizer Alpenwelt um dort den größten Greifvogel Europas zu beobachten und zu fotografieren. Leider machte uns das Wetter anfangs einen Strich durch die Rechnung und wir konnten uns stundenlang nur in der Bergstation aufhalten. Im Laufe des Tages besserte sich das Wetter aber der starke Wind wurde leider nicht besser, was eine Chance auf den Bartgeier deutlich minderte. Die Nacht über konnten wir zum Glück im Schutze der Bergstation verbringen. Der nächste Tag verprach Anfangs viel aber gegen 9 fing der Wind wieder an. Wir hatten 2-3 mal das Glück ihn zu sehen aber in keiner guten Fotzodistanz und so beschäftigten wir uns ein wenig mit den Kleinvögeln und den Alpendohlen.

Der 2te Aufenthalt anfang April war dann ein voller Erfolg. Das Wetter war passend und der Bartgeier flog einige male dicht an uns vorbei. Auch die Nacht im Zelt war diesesmal recht erträglich trotz Minusgrade. Naja für den einen mehr und den einen weniger. Mein Bruder verbrachte die Nacht unter freiem Sternenhimmel aufgrund meiner ausgebrägten Schnauftechnik. Dies war jedoch schnell vergessen als die Sonne aufging und ein weiterer Tag voller Überraschungen bevor stand. Auch einige nette Fotografen lernten wir kennen unteranderem Christph Zeegers aus der Schweiz.

zum Abschluss unseres Kurztripps fuhren wir noch ins mediterane Gebiet zu den Aspisvipern. Leider erschwerte uns auch hier der Wind die fotografische Situation und nach ein paar Bilder dieser wunderschönen Schlange traten wir den Heimweg an.

Die Grajischen Alpen

sind eine Gebirgsgruppe der Westalpen und liegen zwischen Italien und Frankreich; zu ihren Regionen gehören das Aosta Tal und die Rhone-Alpes.
Der höchste Berg innerhalb dieses Gebietes ist der Gran Paradiso mit 4061 Meter über dem Meeresspiegel. 
Auf unserer Reise dorthin haben wir einen Abstecher in das Kanton Wallis gemacht, um dort die Aspisviper  aufzusuchen. Mit den ersten Sonnenstrahlen des Tages kamen  die Aspisvipern heraus, und so wurden einige Exemplare gesichtet, jung und alt gleichermaßen. Jedoch fanden wir In diesem mediterranen Gebiet nicht nur die Giftschlange, sondern auch einige andere Tierarten, wie Mauer- und Smaragdeidechsen, Mantis und verschiedenste Heuschrecken- und Schmetterlingsarten.  

Nachmittags ging die Reise weiter zu unserer Unterkunft inmitten der italienischen Alpen.  Umgeben von Natur, mit rauschendem Fluß und weidenden Kühen vor dem Fenster definitiv eine schöne Aussicht. Jedoch war es zu dieser Jahreszeit leider etwas frisch sobald sich die Sonne hinter den Bergen zu verstecken begang. Morgens ab Sonnenaufgang unternahmen mein Bruder und ich kleinere Wandertouren, gegen mittag ging es heim zu unseren Frauen, um endlich zu frühstücken.  Abends ging es wieder  raus auf Tour, nachdem wir uns nachmittags ausgiebig erholt hatten; dann jedoch stets mit Anhang. Meistens warteten wir abends auf Meister Reinecke, der jeden Abend seine Runde drehte. Die Frauen waren selbst auf Erkundungstour. Am vorletzen Tag unserer Reise wollten wir morgens unser Glück versuchen und nach Schneehasen ausschau halten, doch dann kam es ganz anders: aus einiger Entfernung vernahmen wir den Balzruf des Sperlingskauzes, unserer kleinsten heimischen Eule. Mein Bruder und ich brauchten eine Weile um dessen Standort zu lokalisieren, doch schon kurz daurauf flog der kleine Kerl auf die Spitze einer Lerche, um dort seinen Balzgesang fortzusetzten. Nach einiger Zeit flog er in den gegeüberliegenden Teil des Waldes, um dort auf Jagd zu gehen. Hier ermöglichte er uns einige Aufnahmen aus näherer Distanz. So gelang uns dank dieser kleinen Eule ein gelungener Abschied aus den italienischen Alpen.  Auf unserer Heimfahrt entschlossen wir uns kurzerhand nochmal bei den Aspisvipern vorbei zu schauen. Auch dieses Mal hatten wir Glück und konnten vier Exemplare dabei beobachten, wie sie die Sonne genossen.  Insgesamt blicken wir auf eine gelungene Woche mit unseren Liebsten zurück und natürlich dem schönsten Hobby, der Fotografie.  

Hohe Tauern

Am Wochenende ging es nochmal mit einem Freund für geplante 3 Tage nach Ost-Tirol zu den Murmeltieren. Aber leider mussten wir wegen Schneefall und -6 Grad in der Nacht die Tour früher beenden. Trotz des miesen Wetters waren die Murmel aber relativ aktiv und wir konnten wenigstens ein paar Aufnahmen machen. 

Skandinavien 2014

Eine 3 wöchige Rundreise zu zweit durch 4 Länder

Sonntagabend den 8 Juni um 19.00 Uhr ging die Reise in München los. Erster Stopp war noch vor Sonnenaufgang in Nienhagen in der Nähe von Rostock, wo wir die Fähre um 10 Uhr nach Trelleborg nahmen. Der Sonnenaufgang an der Ostsee und die Nebelstimmungen im Gespensterwald waren der perfekte Start in den Urlaub.

Nach 6 Stunden Fahrt auf der Fähre kamen wir nachmittags in Trelleborg an. Unser erstes Ziel in Schweden war die Umgebung bei Idre und so lagen vor uns 10 Std Fahrt und ca. 900km. Jedoch schafften wir dies nicht am Stück und machten abends halt im Store Mosse wo wir Kraniche, Wiesenpieper und Kuckuck beobachten konnten. Dort verbrachten wir auch die Nacht und kamen Dienstag Vormittag am Idrefjäll an. Durchwachsenses Wetter, kurze Regenschauer und das Rufen der Goldregenpfeifer ließen uns die lange Fahrt sofort vergessen. Die Kameras klar gemacht und ab ins Fjäll. Nicht nur Gold und Mornellregenpfeifer hörte man sondern auch Rentierherden zogen an uns vorbei.

 

Nach einigen erfolgreichen ersten Stunden beschlossen wir weiter in den Fulufjället Nationalpark zu fahren um unser Glück bei den Unglückshäher zu versuchen. Auf dem Weg dorthin sahen wir auf den Seen neben der Straße Singschwäne noch brütend oder schon führend mit Ihren Kleinen. Das besondere war das an den Ufern der Fieberklee in voller Blüte stand und die Aufnahmen zu etwas Besonderen machte. Auch die Flechten und Pilze auf den Steinen und Felsen in den Wäldern bieten interessante Fotomotive an denen wir einfach nicht vorbei fahren konnten. Leider waren die Häher nicht da und so beschlossen wir am nächsten Tag in den Fjäll zu wandern und etwas die Gegend zu erkunden. Dort oben gibt es den größten Wasserfall in Schweden mit 60M und dort hielten wir  in den Steilwänden Ausschau nach den Gerfalken die dort seit Jahren erfolgreich Ihre Jungen aufzogen, aber bis Dato erfolglos. Als Wir gegen Abend den Abstieg antraten trafen wir auf 4 Fotografen die Ihre Objektive in die Steilwand richteten. Da waren Sie. Das Weibchen mit 2 Jungen im Horst. Wir beobachten Sie rund 2 Stunden und sahen zu wie die Falken die Wände entlang flogen.

 

An Ordnung und Sauberkeit war erst mal nicht zu denken , aber nach 3 Tagen und einem vorherrschenden Chaos, musste dann doch mal die Kamera dem Putzlappen weichen.

 

Zwischen den beiden Nationalparks lag das kleine Örtchen Mörkret in dem uns einige male ein Elchbulle begegnete der anscheinend an Menschen und Autos gewöhnt war und deshalb Aufnahmen in guter Fotodistanz zuließ. In der Dämmerung so gegen 23.00 konnten wir Regenbrachvögel beobachten die Ihre Nachtruhe auf abgestorbenen Fichten antraten. 2 Tage verbrachten wir in der Gegend bevor wir beschlossen weiter nach Norwegen ins Dovrefjell zu den Moschusochsen, meinen persönlichen Favoriten der Reise, zu fahren.

Mittags im Dovrefjäll angekommen sahen wir gleich einige Leute neben der Bahnstrecke stehen die einen liegenden Bullen beobachteten und fotografierten. Doch wir beschlossen weiter nach Kongsvoll zu fahren und am selben noch kurz hoch ans Fjell zu schauen. Proviant und Wasser wurde nur spärlich eingepackt um Gewicht zu sparen was ein klein wenig leichtsinnig war, denn aus dem nur kurz mal hoch schauen wurde eine 12 Stündige Wanderung mit extremen Strapazen. Wir wanderten erst einige Stunden vom Weg entfernt und sahen nichts außer Weite und Weite und von Moschusochsen weit und breit keine Spur. Das schlimmste war der extreme Wind der uns das Vorankommen erschwerte. Schließlich als wir beschlossen auf den Weg zurückzukehren begegneten uns einige Fotografen die uns mitteilten weiter aufwärts am Fluss eine Gruppe Moschus mit 6 Tieren zu finden.

Trotz des mittlerweile starken Sturms wollten wir dorthin und fasten neuen Mut. Nach ungefähr 3 Kilometern entdeckten wir Sie schon von weitem. Zu unserer Überraschung fanden wir eine Gruppe Weibchen mit 2 Jungtieren von diesem Jahr vor.  Gegend Abend fing die Gruppe an langsam Richtung der umliegenden Berge zu wandern. Schon etwas erschöpft, durchnässt und von dem Wind geplagt folgten wir Ihnen schließlich den steilen Hang hinauf.

Mittlerweile wurde es spät und gegen halb 11 fing an die Sonne am Horizont zu verschwinden. Wir fotografierten bis in die Nacht hinein und traten dann noch unseren ca. 8 Kilometer langen Rückweg an. Zum Schluss versperrte uns noch ein Bulle den Weg und Zwang uns einen großen Bogen um Ihn zu machen. Weit nach Mitternacht kamen wir total entkräftet und durchgefroren am Wohnmobil an.

Der nächste Tag war total entspannt um neue Kräfte zu sammeln. Erst am Abend ging es Richtung Trollberg ins Militärgebiet im Fjäll, das leider gesperrt war. Auf dem Weg dorthin sahen wir auf der anderes Seite des Flusses einige Bullen im Gebüsch liegen. Naja wir hatten ja noch etwas Zeit bis Sonnenuntergang. Am Sperrgebiet lernten wir 2 sympathische Fotografen kennen die ebenfalls íns Dovrefjell wollten. Wir unterhielten uns und kurz darauf berichteten Sie uns freundlicherweise von Ihrer sensationellen Begegnung mit der Sperbereule auf der Herfahrt.

Wir holten unsere Karte aus dem Wohnmobil und die beiden zeigten uns wo Sie die Eule gesehen hatte. Nach einem netten Gespräch verabschiedeten wir uns und wir fuhren zurück zu den Bullen. Fischerhose an und ab durch den Fluss. Ein Bild entstand das uns das Herz höher schlagen ließ

Nachdem Kurztrip zu den Bullen fuhren wir anschließend weiter um uns den beschriebenen Ort der Sperbereule mal genauer anzusehen. Jedoch erreichten wir am selben Abend den Ort nicht mehr und übernachteten auf dem Weg dorthin. Aber was uns dort erwartete übertraf unsere Vorstellung. 6 schon flügge Eulen die in den Bäumen saßen und nach Futter bettelten. Die Eltern hatten alle Schnäbel voll zu tun um genügend Mäuse für die Kleinen ranzuschaffen. Drei unvergessliche Tage.

 

Nach 3 erfolgreichen Tagen bei den Eulen und einem Kurzaufenthalt bei den Polarfüchsen, die wir leider nicht sahen und nur ein paar Aufnahmen in der Auswilderungsstation  machen konnten,  zog es uns weiter an die Küste  Norwegens. Das nächste geplante Ziel war die Vogelinsel Runde. Einmal quer durch Norwegen brauchten wir für eigentlich nur 300km fast einen halben Tag. Autobahnen gibt’s keine und so tuckert man mit maximal 80 die Land-und Passstraßen entlang. Abends auf Runde angekommen war das Wetter eher bescheiden und es regnete. Der nächste Tag war leider auch  nicht besser aber wir beschlossen dennoch nach den Seevögeln zu schauen. Das Wetter verschlimmerte sich und zu Regen kam auch noch ein kräftiger Wind der uns ins Gesicht peitschte. Nach einer Stunde waren wir schon total durchnässt trotz Regenschutz. Als wir jedoch die ersten Skuas neben dem Weg endeckten wurde trotzdem das Tele rausgeholt und fotografiert. Keine optimalen Bedingen. Gegen Vormittag wurde das Wetter langsam besser und Regenschauer kamen nur noch sporadisch. Wir wanderten die Steilhänge der Küste entlang und sahen die ersten Basstölpel, Papageientaucher, Trottellummeln und die Seeadler die durch die Kolonien der Seevögel streiften.  Mittags gings wieder runter um uns aufzuwärmen und unsere Sachen zu trocknen.  Nach bekommener Information wo es am besten sei die Papageientaucher zu fotografieren gings abends wieder hoch aber  der Regen erschwerte dies wieder. Einen Vorteil hatte das Wetter. Nur vereinzelt trafen wir andere Fotografen. Erst spät am Abend kamen dann die Taucher eingeflogen und uns gelangen ein paar weinige gute Fotos. Aber im Großen und Ganzen hat sich der erste Tag trotz des schlechten Wetters gelohnt.

Am nächsten Tag wurde dann erstmal tagsüber geangelt und erst am Abend beschlossen wir wieder hoch zu wandern. Das Wetter war dieses Mal Top und demzufolge waren auch mehr Leute und Fotografen unterwegs. Wir fotografierten deshalb erstmal bei den Skuas bevor es wieder zu den kleinen Tauchern ging. Die Insel ist wirklich für Fotografen und Vogelbeobachter nur zu empfehlen.

Am dritten Tag war das Wetter wieder eher durchwachsen und anstatt dem Tele wurde die Angel rausgeholt bevor es dann uns abends wieder weiter zog.

Nächster Stopp: Hardangervidda

Wir bekamen die Info das die Schneeeule dank des guten Lemming Jahr dort brütete und mittlerweile 3 Junge hatte. Wir wussten ungefähr die Stelle an der Sie sich in den Weiten des Fjells aufhalten sollten. aber leider war die Straße noch gesperrt die uns einige Kilometer zu Fuß erspart hätte. Wir überlegten einige Zeit ob sich die Kilometer lange Tour wirklich rentiere,  aber die Temperaturen von ca. 4 Grad unter Tags und eine noch kältere Nacht im Zelt vor Augen, hielt uns letztendlich davon ab. Naja so war das ein kurzer Aufenthalt in dieser kargen Landschaft und die Tour ging weiter. Weitere 400km bis nach Kristianssand wo wir die Fähre nach Harlesiel nahmen und der Heimat ein Stück näher kamen. Auf dem Weg hatten wir dann doch noch eine kurze Begegnung mit ein paar Unglückshäher, mal wieder im Regen.  Einmal komplett nur Dänemark, endlich wieder eine Autobahn und entspanntes Fahren,  erreichten wir abends die Nordsseküste. An der Eidersperre fotografierten wir bis Sonnenuntergang an einer Küstenseeschwalben Kolonie bevor es am nächsten Tag noch nach Helgoland ging. Um bis spät abends und früh morgens zu fotografieren packten wir das Zelt mit ein.  Strahlender Sonnenschein und ein flaues Lüftchen  beschränkten das fotografische auf die späten Abend und frühen Morgenstunden. Vormittags dann noch kurz auf die Düne aber leider weit und breit kein Seehund zusehen. Kegelrobben lagen einige am  Strand aber die pralle Mittagssonne bescherte uns eine Schläfchen am Strand und keine Fotos. Dann war der Urlaub vorbei und wir traten, die letzten 1000Km von insgesamt 6500 des Urlaubs, zur Heimreise an.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Patrick Hofmann